Geld, Selbstwert und innerer Druck 🌿

October 30, 2025•2 min read

Geld, Selbstwert und innerer Druck 🌿

Warum „brav sein“ oft auch ein Geldthema ist

Wenn wir über Geld sprechen,
denken viele zuerst an Zahlen, Kontostände oder Möglichkeiten.

Doch für viele Frauen ist Geld vor allem eines:
emotional aufgeladen.

Geld berührt Fragen wie:

  • Darf ich etwas wollen?

  • Bin ich es wert?

  • Darf es mir leichter gehen?

Unser Umgang mit Geld spiegelt oft,
wie wir mit uns selbst umgehen.


Brav sein, nicht verlangen – und sich selbst zurücknehmen

Viele Frauen haben früh gelernt:

  • Sei lieb.

  • Fall nicht auf.

  • Verlang nicht zu viel.

  • Andere sind wichtiger.

Dieses Muster wirkt nicht nur in Beziehungen oder im Job –
sondern auch beim Thema Geld.

Typische innere Sätze sind dann:

  • „Ich muss hart arbeiten, um Geld zu verdienen.“

  • „Ich darf nicht zu viel wollen.“

  • „Geld ist immer knapp.“

  • „Sobald etwas da ist, ist es auch gleich wieder weg.“

Das erzeugt inneren Druck –
auch dann, wenn objektiv genug da wäre.


Woher diese Muster kommen können

Unsere Beziehung zu Geld entsteht oft sehr früh.

Zum Beispiel durch:

  • Spannungen oder Sorgen rund ums Geld in der Familie

  • Verluste oder Scheitern, die nie verarbeitet wurden

  • das Gefühl, als Kind „nicht fragen zu dürfen“

  • Schuldgefühle, wenn man mehr wollte als andere

Viele Frauen tragen diese Muster weiter –
nicht aus Schwäche, sondern aus Loyalität.


Gelddruck ist oft Beziehungsthema

Wenn wir ehrlich hinschauen,
zeigt sich häufig eine Parallele:

So wie wir mit Geld umgehen,
gehen wir auch mit Nähe, Abhängigkeit und Sicherheit um.

Zurückhaltend.
Vorsichtig.
Kontrolliert.

Nicht, weil wir das wollen –
sondern weil es sich „sicherer“ anfühlt.

Doch Sicherheit entsteht nicht durch Zurückhalten,
sondern durch innere Klarheit.


Aufblühen heißt auch: sich nicht mehr klein halten

Beim Thema Geld geht es nicht darum,
mehr zu haben.

Sondern darum,
sich nicht länger selbst zu begrenzen.

  • nicht aus Schuld zu verzichten

  • nicht aus Angst zu wenig zu verlangen

  • nicht aus Anpassung klein zu bleiben

Weniger Druck rund ums Geld
bedeutet mehr Wahlfreiheit –
innerlich und äußerlich.


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Wenn du spürst,
dass Geld bei dir mit Druck, Schuld oder Zurückhaltung verbunden ist,

dann beginne nicht mit Rechnen oder Optimieren.

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